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Arbeitsgemeinschaft
Unterstützte Selbsthilfe
für Menschen mit Demenz

Die Vorgeschichte

In Deutschland gibt es einige Gruppen, in denen sich Menschen mit Demenz zusammengefunden haben, um auf ihre eigenen Kräfte zu bauen und sich aktiv mit ihrer Lebenssituation auseinanderzusetzen. Solche Gruppen zeigen, dass Betroffene in der Lage sind, sich gegenseitig zu helfen. Weil sie sich dabei der Unterstützung Dritter – seien es beruflich oder bürgerschaftlich engagierte Personen – bedienen, wollen wir diese Form der Selbsthilfe als Unterstützte Selbsthilfe bezeichnen.
Hierzulande gibt es bislang noch wenige derartige Gruppen. Deshalb, und auch, weil sie schnell der Gefahr ausgesetzt sind, von wohlmeinenden Dritten – beispielsweise von beruflichen Helfern oder pflegenden Angehörigen – als ein Betreuungsangebot missverstanden zu werden, sind einige in diesem Feld handelnde Personen aktiv geworden.
Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung hat Demenz Support Stuttgart gGmbH im Jahr 2011 demenzbetroffene Mitglieder sowie Moderatorinnen  aus Unterstützten Selbsthilfegruppen zu zwei Entwicklungsworkshops nach Frankfurt am Main eingeladen. Aus diesen Arbeitstreffen und auf der Grundlage der Fachkompetenz von Menschen mit Demenz und Gruppenmoderatorinnen ist der STARTPUNKT Unterstützte Selbsthilfe entstanden.
Mit ihm soll:
•    das Praxiskonzept der Unterstützten Selbsthilfe vorgestellt
•    sein Wesenskern verdeutlicht
•    die Rolle der Moderatorinnen beschrieben
•    Demenzbetroffene und andere interessierte Menschen angeregt werden, solche Gruppen zu initiieren.

Während des Arbeitsprozesses in den Entwicklungsworkshops haben einige der Beteiligten das Bedürfnis nach kollegialem Austausch formuliert und in der Folge die Austausch- und Vernetzungsplattform AGuSH gegründet.
 

Unsere Ziele

Das Praxiskonzept der Unterstützten Selbsthilfe weiterentwickeln

Mit dem STARTPUNKT Unterstützte Selbsthilfe ist ein erster Aufschlag gemacht und das Konzept der Unterstützten Selbsthilfe umrissen. Was nun ansteht sind beispielsweise die Entwicklung von Qualitätskriterien für die Moderation einer Unterstützten Selbsthilfegruppe und nicht zuletzt die Klärung von Finanzierungsfragen. Daran wollen wir weiterarbeiten und laden alle Interessierten herzlich zur Mitarbeit ein.

Die Verbreitung des Konzeptes vorantreiben

Im Moment existiert nur eine Handvoll Unterstützter Selbsthilfegruppen für Menschen mit Demenz. Dabei soll es nicht bleiben. Unserer Meinung nach sollte diese Möglichkeit der gesundheitlichen Selbsthilfe allen Menschen mit Demenz offen stehen. Wir wollen daher Demenzbetroffene und andere interessierte Menschen anregen, solche Gruppen zu initiieren.

Eine Vernetzungsplattform bereitstellen

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass eine fachlich hochwertige Moderation von Unterstützten Selbsthilfegruppen ohne gegenseitige kollegiale Beratung kaum möglich ist. Und auch in der Gründungsphase können das Wissen und die Erfahrungen anderer Moderatorinnen hilfreich sein. Es gibt jedoch kein vollständiges Register aller Unterstützten Selbsthilfegruppen für Menschen mit Demenz. In der Regel wissen die Gruppen nicht voneinander. Als AGuSH wollen wir versuchen, diese Lücke zu schließen. Wenn Sie mit anderen Gruppen oder Moderatorinnen in Kontakt kommen wollen, sprechen Sie uns an, wir vermitteln Sie gerne weiter.

Was wir Ihnen bieten

Unser Engagement für die AGuSH ist rein ehrenamtlich, gleichwohl versuchen wir, jede Anfrage so schnell wie möglich zu bearbeiten.

Wir bieten Ihnen:

•    Kollegialen Austausch

•    Kontakt zu anderen Gruppen und Moderatorinnen

•    Hilfestellung bei der Initiierung einer Unterstützten Selbsthilfegruppe

•    Informationen rund um das Thema Unterstützte Selbsthilfe von Menschen mit Demenz

Sie erreichen uns per E-Mail unter info@agush.de